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1991 initiierte der Arbeitskreis eine AB-Maßnahme „Schulgärten und Freilandbiologie”. Innerhalb dieses Programms wurden in den östlichen Bezirken Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Bezirksebene als Koordinatorinnen und Koordinatoren zur ökologischen Gestaltung von Schulfreiflächen ausgebildet und angeleitet. Durch ihre Tätigkeit war dort ein fundierter Kenntnisstand über die Schulen und ihre Freiflächen vorhanden. In einigen Bezirken wurde auf der Grundlage von § 249 h AFG im Januar 1994 ein langfristiges Programm zur ökologischen Umgestaltung bzw. Neugestaltung von Schulgärten und Schulfreiflächen – als Fortsetzung der AB-Maßnahme – für Lehrerinnen und Lehrer und gärtnerische Hilfskräfte gestartet.

Von Januar 1994 bis 1997 unterstützte ein Informationszentrum der Pädagogischen Beratungsstelle der Senatsverwaltung für Schule, Berufsbildung und Sport beim Arbeitskreis „Grün macht Schule” mit vier Mitarbeiterinnen die Schulen bei der Vorbereitung und Durchführung von Umweltprojekten. Anfang 1994 wurde der Arbeitskreis „Grün macht Schule” in die Trägerschaft des Freilandlabor Britz e.V. übernommen. Ebenfalls zu dieser Zeit wurden „Grün macht Schule” neue Aufgaben bei der kindgerechten Umgestaltung der Schulfreiflächen übertragen.

Im Rahmen des Berliner Sonderprogramms zur Gewaltprävention „Jugend mit Zukunft”, Teilprogramm „Vom Schulhof zum Spielhof” der Senatsverwaltung für Schule, Berufsbildung und Sport sowie des Ökologischen Sanierungsprogramms (ÖSP), Projekt Entsiegelungsprogramm der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz übernimmt der Arbeitskreis Beratungs-, Planungs- und Koordinierungsaufgaben. Er erarbeitet die Konzeption zur Durchführung der Programme und organisiert wesentliche Schritte der Umsetzung. Besonderes Gewicht liegt auch hier auf der Sicherung der Beteiligung der Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte und der Eltern an der Planung sowie an der praktischen Umsetzung der Schulprojekte und auf deren Integration in den Unterrichts- und Schulalltag. Die Vergabe der Sondermittel ist an die Öffnung der Schulhöfe für Kinder und Jugendliche am Nachmittag, an den Wochenenden und in den Ferien gebunden. Damit soll ein Teil des vorhandenen Defizits an öffentlichen Spielflächen ausgeglichen werden.

Für das Teilprogramm "Vom Schulhof zum Spielhof” standen 1994 insgesamt 2,39 Mio. DM zur Verfügung, 1995 waren es (vorrangig für die Weiterführung von Projekten) 155.700 DM. Seit 1996 standen etwa 300.000 DM aus dem Sonderprogramm zur Verfügung.