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Aus Mitteln des Sonderprogramms wurde eine "Rollende Baustelle” eingerichtet, die Berliner Schulen unentgeltlich ausleihen können. 1998 wird die „Rollende Baustelle” durch eine ABM-Kraft betreut. Innerhalb des Ökologischen Sanierungsprogramms koordinierte „Grün macht Schule” Schulhofentsiegelungen. 1994 wurden für acht Schulstandorte 2,3 Mio DM bereitgestellt, für 1995 sind es insgesamt 1.523.000 DM (davon 203.000 für die Fertigstellung der im Vorjahr begonnenen Projekte) an 9 Standorten.

„Grün macht Schule” koordinierte im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Umwelt und Technologie die umfangreiche Umgestaltung von Schulhöfen im Rahmen von „Ausgleichsmaßnahmen / Verkehrsanlagen Zentraler Bereich, LBP-Ersatzmaßnahme, Entsiegelung und Neugestaltung” an acht Schulstandorten.

„Grün macht Schule” wurde 1998 anerkannt als EXPO-Unterprojekt im Rahmen des Berliner EXPO-Projektes „Schule 2000”. Im Jahre 2000 haben im Rahmen der Projektpräsentationen umfangreiche Aktivitäten stattgefunden, u.a. wurde nach den Plänen und unter Anleitung von Dipl.- Ing. Marcel Kalberer mit Schülerinnen und Schülern aus Berlin, Köln und Bonn die 11 m hohe Berliner Weidenkuppel errichtet.

Von Beginn seiner Tätigkeit an hat sich der Arbeitskreis „Grün macht Schule” um bundesweite und internationale Kontakte, um Erfahrungsaustausch und Zusammenarbeit bemüht.

In den vergangenen Jahren wurden Anfragen und Bitten um Hilfe bei der Schulhofumgestaltung aus dem gesamten Bundesgebiet beantwortet. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arbeitskreises arbeiteten auf Fachtagungen und Seminaren mit und organisierten selbst nationale bzw. internationale Fachtagungen. Der Arbeitskreis bemüht sich ständig um stärkere Vernetzung von Menschen, die sich um Schulen als grüne Lernorte und Schulhofumgestaltung theoretisch und praktisch kümmern.